Sabine van Lessen

Manchmal stört die Kamera beim Fotografieren. Manchmal ist es nicht so wichtig ob ein Bild durch die Kamera oder durch Buchstaben entsteht. Beim Schreiben ist freier Raum zwischen Sehen und Werk. Zuweilen kommen die Bilder aus der Kamera und der Literatur auch aus demselben Gewässer.

Meine künstlerische Praxis ist sehr transdisziplinär ausgerichtet, wichtige Koordinaten sind Text/Literatur, Installation/Intervention, Bild/Fotografie. So entstanden Künstlerbücher ebenso wie Text-basierte Kurzfilme oder Interventionen im öffentlichen Raum, temporäre wie permanente, z.B. für die Staten-Island-Ferry in NYC. Ich schreibe Lyrik und Prosa, auch als Audibles, z.B. für die „Wurfsendung“ des Deutschlandradios oder für das mare radio. Ich engagiere mich in der Kunstvermittlung und habe auch unterrichtet. Denken und arbeiten „ohne Geländer“, wie Hannah Arendt es formuliert hat, interessiert mich, und ich kann von vielen Grenzgängen erzählen.

STUDIUM

1989 | Bremen, Hochschule für Künste
Studium der Freien Kunst und Design / Fotografie

LINKS

wortforschung.de

Photo: Katja Heddinga

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